Elektromobilität: Ausbau der Ladeinfrastruktur am Betriebsgelände

Neue Elektro-Ladesäulen am Betriebsgelände

Umfangreiche Bauarbeiten am HEB-Hauptstandort in Eckesey

Noch etwas mehr Betrieb als gewöhnlich herrschte in den vergangenen Wochen auf dem HEB-Betriebsgelände in der Fuhrparkstraße in Eckesey.

Denn neben den zahlreichen Fahrzeugen der Müllabfuhr, Straßenreinigung und Waste Watcher, die vom Hauptstandort des HEB zu ihren täglichen Einsätzen starten, waren auch zahlreiche Mitarbeitende von Fremdfirmen an der Betriebsstätte unterwegs. Der Grund: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie die Vorbereitung des Netzanschlusses an die Mittelspannung.

Die Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge ist für den HEB keine Neuheit. Schon seit vielen Jahren sind beispielsweise mit Strom betriebene Sammelfahrzeuge der Waste Watcher, zwei Kleinkehrmaschinen sowie mehrere Elektro-Pkw im Einsatz, die über drei Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen mit Strom versorgt werden. „Die bestehenden Ladesäulen reichen zukünftig aber nicht mehr aus“, sagt HEB-Geschäftsführer Sven Lindemann. Denn in den kommenden Jahren soll der Fuhrpark hinsichtlich alternativer Antriebe erheblich ausgebaut werden. Dazu gehören nicht nur die Anschaffung von kleineren Fahrzeugen wie Kolonnenwagen oder weiteren Elektro-Kehrmaschinen, sondern perspektivisch auch von großen Nutzfahrzeugen wie Müllwagen oder Großkehrmaschinen.

„Mit dem schrittweisen Umstieg auf alternative Antriebe modernisieren wir unsere Fahrzeugflotte und erfüllen die gesetzlichen Vorgaben bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen“, betont Lindemann.

Sieben Schnellladesäulen mit je zwei Anschlüssen

Zur zukünftigen Nutzung wurden in den vergangenen Wochen die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen. Ein Fachbetrieb verlegte mehrere hundert Meter Kabel unter der Asphaltfläche des Betriebsgeländes, zudem wurde eine 10 Kilovolt Übergabestation und eine weitere Kompaktstation zur Stromversorgung installiert. Herzstück der Neuanschaffung sind aber zweifelsohne die sieben Ladesäulen mit jeweils zwei Anschlüssen und einer Ladekapazität von 150 Kilowattstunden. „Die Beschaffung der Schnellladesäulen wurde dabei zu 40 Prozent aus Fördermitteln finanziert“, erläutert Nicole Flocco (Prokuristin & Bereichsleitung Unternehmenssteuerung). Auch der Anschluss an die Mittelspannung ist bereits erfolgt.

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